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Souveräne Cloud Deutschland

Souveräne Cloud – EU statt AWS & Azure
Workloads, Datenwege und Betrieb gezielt planen

HUNARI begleitet KMU bei Auswahl, Migration und Managed Betrieb mit Terra Cloud, STACKIT oder IONOS. Entscheidend sind die Anforderungen und Nachweise Ihres konkreten Dienstes.

Vor der Auswahl

Cloud-Souveränität konkret prüfen

Ein Standortetikett beantwortet nicht alle Fragen. Klären Sie Kontrolle, Betriebsverantwortung und Wechselmöglichkeiten für die Dienste, die Ihr Unternehmen tatsächlich nutzt.

Betreiber & Vertrag

Wer ist Ihr Vertragspartner, wer betreibt den Dienst und welche Unterauftragnehmer wirken mit? Lassen Sie Auftragsverarbeitung, Verantwortlichkeiten und mögliche Drittlandsbezüge anhand der konkreten Vertragsunterlagen prüfen.

Zugänge & Datenwege

Wo liegen Nutzdaten, Backups, Logs und Telemetrie? Wer kann über Administration oder Support zugreifen? Erfassen Sie auch Zusatzdienste, Berechtigungen und die Verwaltung der Verschlüsselungsschlüssel.

Nachweise pro Dienst

Fordern Sie passende Sicherheitsnachweise für den ausgewählten Dienst an. Bei C5 zählen der Geltungsbereich, Prüfzeitraum, Feststellungen und die Aufgaben, die beim Kunden verbleiben – nicht nur ein Logo.

Wiederherstellung & Exit

Wie wird eine Anwendung nach einem Ausfall wiederhergestellt, und wie verlassen Sie die Plattform? Vereinbaren Sie Backup, Restore-Tests, Exportformate, Löschung und einen belastbaren Rückweg vor dem Wechsel.

Auswahlhilfe für KMU

Terra Cloud, STACKIT oder IONOS?

Drei Auswahlbeispiele, keine Rangliste und keine Aussage über eine HUNARI-Partnerschaft. Die Funktionen sind Ausgangspunkte für Ihre Prüfung, keine Empfehlung für jeden Workload. Dienst, Zielregion, Vertrag und verfügbare Nachweise müssen zur Anwendung passen.

Terra Cloud

Die Anbieterdokumentation beschreibt IaaS für virtuelle Systeme und TERRA CLOUD Backup für Datensicherung und Wiederherstellung.

Prüffragen: Welche bestehenden Windows- oder Linux-VMs und Lizenzmodelle lassen sich übernehmen? Wer verantwortet Betriebssystem, Patching und Restore-Tests? Wie funktionieren Netzanschluss, Datenexport und Rückmigration?

STACKIT

Die Produktdokumentation führt virtuelle Server, die Managed Kubernetes Engine und verwaltete Datenbankdienste auf.

Prüffragen: Benötigt Ihr Workload VMs oder Container und konkrete Datenbankfunktionen? Wer betreibt Cluster-Workloads und Anwendungen trotz Managed Plattform? Sind Zielregion, Schnittstellen und Exportformate für Ihren Betrieb geeignet?

IONOS

IONOS CLOUD führt Compute Engine, Object Storage, Managed Kubernetes und Database as a Service im Produktportfolio.

Prüffragen: Welche VM-, Speicher- und Kubernetes-Funktionen benötigt Ihre Anwendung wirklich? Wer übernimmt den Betrieb oberhalb der Plattform? Passen Datenregion, Backup- und Exportwege sowie die Gesamtkosten zum Zielbild?

Migrationspfad

Von AWS & Azure zur souveränen Cloud

Illustration · keine Live-Messung. Zielregion, Datenwege und Dienstnachweise im Projekt prüfen; die Darstellung ist keine Rechts- oder Verfügbarkeitsgarantie.

AWS
Azure
US-Hyperscaler
VMs
DB
Storage
EU-Cloud
PrüfplanZielregion prüfen
Nachweise prüfenZugänge klären
Entscheidungsunterlagen

Was vor dem Wechsel belegt sein sollte

Für deutsche Anbieter und Hyperscaler gilt derselbe Maßstab: nicht nach Herkunft gewinnen lassen, sondern den konkreten Dienst und Ihr Betriebsmodell prüfen.

Prüffeld
Frage und benötigte Unterlage
Betreiber, Vertrag & Unterauftragnehmer
Wer verarbeitet welche Daten? Vertragspartner, Betreiberstruktur, Auftragsverarbeitung und Unterauftragnehmerliste für die gebuchten Dienste prüfen.
Standorte, Support & Schlüssel
Nutzdaten, Backup, Logs, Supportzugänge und Schlüsselverwaltung getrennt erfassen. Rechtliche Drittlandsfragen an Datenschutz- oder Rechtsverantwortliche geben.
Sicherheitsnachweise
Aktuellen Bericht je Dienst anfordern: Version, Geltungsbereich, Prüfzeitraum, Feststellungen und ergänzende Kundenkontrollen auswerten.
Betrieb & Wiederherstellung
Wer betreibt Plattform, Betriebssystem und Anwendung? Servicezeiten, Eskalation sowie RPO (vertretbarer Datenrückstand) und RTO (Wiederherstellungsziel) je Workload vereinbaren und Restore testen.
Exit & Rückmigration
Export von Daten, Konfiguration und Identitäten testen. Formate, Dauer, Unterstützung, Löschung und vertragliche Wechselbedingungen vorab klären.
Gesamtkosten & Funktionslücken
Compute, Speicher, Lizenzen, Netzverkehr, Backup, Betrieb, Parallelbetrieb und Wechselaufwand vergleichen. Nicht verfügbare Funktionen und notwendige Umbauten ausdrücklich aufnehmen.
Der Weg

Migration in vier Phasen

01 // Bestandsaufnahme

Analyse

Nach gesonderter Vereinbarung erfassen wir Workloads, Datenflüsse, Abhängigkeiten und Kosten. Daraus entstehen dokumentierte Anforderungen und offene Prüfentscheidungen.

02 // Zielbild

Architektur

Wir vergleichen geeignete Dienste, planen Netz, Zugänge, Backup und Exit und ordnen Betriebsaufgaben zu. Rechtliche Freigaben bleiben bei Ihren zuständigen Verantwortlichen.

03 // Absicherung

Testmigration

Ein definierter Workload wandert zuerst. Wir prüfen Performance, Datenintegrität, Wiederherstellung und Rollback, bevor das Wartungsfenster freigegeben wird.

04 // Go-Live

Cutover & Betrieb

Der Umzug erfolgt mit vereinbartem Wartungsfenster und besprochenen Restrisiken. Monitoring, Patching, Reaktionsziele und Eskalation gelten im vertraglich vereinbarten Betriebsumfang.

Souveräne Cloud: Prüfrahmen statt Rechtsgarantie

Unsere technische Auswahlhilfe orientiert sich am DSK-Positionspapier zu souveränen Clouds (Mai 2023): Transparenz, Kontrolle und Austauschbarkeit werden anhand der konkreten Konstellation geprüft. Daraus folgt keine pauschale Bewertung eines Anbieters oder Garantie gegen Behördenzugriffe.

Fordern Sie Betreiber- und Vertragsunterlagen, Unterauftragnehmerliste, Datenstandorte sowie die Wege von Support, Telemetrie, Backup und Schlüsseln an. Zum Exit gehören Export, Rückmigration und Löschung. HUNARI leistet keine Rechtsberatung: Datenschutzbeauftragte oder Rechtsberatung bewerten die konkrete Verarbeitung, Verträge, Drittlandsbezüge und gegebenenfalls branchenspezifische Anforderungen.

Bei Sicherheitsnachweisen prüfen wir den Geltungsbereich und Prüfzeitraum des konkreten Dienstes. Das BSI erläutert C5-Testate und ihre Grenzen. Ein Plattformnachweis deckt nicht automatisch Ihre Anwendung ab; ein Plattform-SLA ist nicht automatisch das SLA für die gesamte Anwendung. Zuständigkeiten, Servicezeiten und Wiederherstellung müssen zum Workload passen.

Redaktioneller Quellenstand: . Anbieterfunktionen und Nachweise sind vor Beauftragung erneut dienstbezogen zu prüfen.

Kostenloses Erstgespräch zur Cloud-Auswahl (15 Min.) oder Cloud-Projekt schriftlich anfragen.

Expertenwissen

Souveräne Cloud in Deutschland: Workloads und Betriebsmodell zusammen planen

Die Diskussion um die digitale Souveränität betrifft im Mittelstand nicht nur den Datenstandort. Anwendungen, Identitäten, Lizenzen, Netzanbindung und Betriebsaufgaben müssen zusammenpassen. Ein Wechsel von AWS oder Azure ist sinnvoll, wenn die Zielplattform die benötigten Funktionen trägt und die verbleibenden Abhängigkeiten bewusst akzeptiert werden.

Für bestehende Server kann ein VM-basiertes Zielbild passend sein; bei Container-Anwendungen können Kubernetes, Registry und verwaltete Datenbanken relevant werden. Das sind Auswahlfragen, keine Rangliste. HUNARI unterstützt bei technischen Anforderungen und Betriebsplanung; Datenschutz- und Rechtsfragen werden durch die dafür zuständigen Verantwortlichen im Einzelfall bewertet.

Souveränität endet nicht bei der Cloud. Wer eigene Hardware behalten oder kombinieren möchte, findet in Datacenter & Hybrid IT den passenden Rahmen, etwa für hybride Architekturen aus lokalem Rechenzentrum und souveräner Public Cloud. Einen Überblick über unser gesamtes Angebot rund um Hosting und Betrieb geben unsere Cloud-Lösungen.

Der Schritt in die souveräne Cloud lässt sich gut mit weiteren Bausteinen kombinieren – etwa der Microsoft-365-Alternative mit Nextcloud für den souveränen Arbeitsplatz. HUNARI begleitet Sie von der Analyse über die Architektur bis zum Managed Betrieb im vereinbarten Umfang. Welche Aufgaben HUNARI, Plattformanbieter und Ihr Team übernehmen, wird ausdrücklich festgelegt – einschließlich Monitoring, Patching, Backup, Wiederherstellung und Eskalation.

Wissensdatenbank

Häufig gestellte Fragen

Eine souveräne Cloud soll nachvollziehbare Kontrolle über Daten, Zugänge und den Anbieterwechsel ermöglichen. Ein Rechenzentrumsstandort allein beantwortet das nicht: Betreiber und Vertragspartner, Unterauftragnehmer, Supportzugriffe, Schlüsselverwaltung und Datenflüsse sind je Dienst zu prüfen. HUNARI unterstützt die technische Bestandsaufnahme; die rechtliche Einordnung erfolgt mit Ihren Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Rechtsberatung.

C5 ist ein Kriterienkatalog des BSI für Cloud-Sicherheit. Ein Typ-2-Bericht betrachtet zusätzlich die Wirksamkeit der Kontrollen über einen Prüfzeitraum. Für die Auswahl zählt der aktuelle Bericht des konkreten Dienstes: Geltungsbereich, Prüfzeitraum, Feststellungen und verbleibende Kundenpflichten. Ein C5-Testat ist keine BSI-Zertifizierung und keine pauschale Bestätigung der Datenschutzkonformität Ihrer Anwendung.

Beginnen Sie mit dem Workload, nicht mit einer Anbieterrangliste. Terra Cloud dokumentiert IaaS für virtuelle Systeme und ein Backup-Angebot; STACKIT und IONOS führen unter anderem virtuelle Maschinen, Managed Kubernetes und Datenbankdienste. Prüfen Sie die benötigten Funktionen, Zielregion, Lizenzen, Schnittstellen und Exportwege des jeweiligen Dienstes. Klären Sie außerdem, wer Plattform, Betriebssystem und Anwendung betreibt. Die Nennung ist keine Aussage über eine HUNARI-Partnerschaft.

Nein, der Standort oder Anbietername ist keine pauschale Zugriffsgarantie. Prüfen Sie die konkrete Betreiber- und Vertragsstruktur, Unterauftragnehmer, Administrations- und Supportzugänge sowie Daten- und Schlüsselwege. Auch Telemetrie, Backups und Zusatzdienste gehören in die Prüfung. Ob und wie drittstaatliche Vorschriften wie der US CLOUD Act relevant sind, muss für die konkrete Konstellation rechtlich bewertet werden. HUNARI gibt keine Rechtsberatung.

Die Kosten hängen von Workloads, Datenmenge, Lizenzen, Netzverkehr, Backup, Betriebsumfang und Wechselaufwand ab. Vergleichen Sie auch Parallelbetrieb, Export und spätere Rückmigration; ein günstiger VM-Preis allein reicht nicht. Im kostenlosen 15-minütigen Erstgespräch klären wir Ausgangslage und nächsten Schritt, nicht eine vollständige Cloud-Analyse. Eine vertiefte Analyse und Kalkulation werden separat nach Umfang vereinbart; Einsparungen sind nicht zugesagt.

Welche Anforderungen für Ihr Unternehmen und Ihre Daten gelten, muss im Einzelfall geklärt werden. Technisch sollten Datenflüsse, Rollen und Berechtigungen, Lieferkette, Protokollierung, Backup und Wiederherstellung dokumentiert sein. Verträge und Dienstnachweise werden mit den zuständigen Datenschutz- und Rechtsverantwortlichen geprüft. Ein deutscher Standort oder C5-Bericht ersetzt weder diese Prüfung noch automatisch alle DSGVO- oder NIS2-Pflichten.

Nach einer separat vereinbarten Analyse folgen Zielarchitektur, Testmigration und ein abgestimmter Cutover. Vor dem Umzug prüfen wir Datenintegrität, Wiederherstellung und Rollback; ein Wartungsfenster und verbleibende Risiken werden besprochen. Ein vollständig ausfall- oder verlustfreier Wechsel ist nicht pauschal zugesagt. Für den anschließenden Managed Betrieb werden Aufgaben, Servicezeiten, Reaktionsziele und Eskalation vertraglich vereinbart.

Ihre Cloud –
souverän betrieben.

Starten Sie mit einem kostenlosen 15-minütigen Erstgespräch: Wir klären Ausgangslage und nächsten Schritt, keine vollständige Cloud-Analyse. Eine vertiefte Analyse, Migration und der Betriebsumfang werden separat vereinbart.

  • Ausgangslage und nächsten Schritt klären
  • Workloads und geeignete Dienste prüfen
  • Managed Umfang und Serviceziele vereinbaren

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