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E-Mail souverän

Exchange-Alternative Mailcow.
Passt sie zu Ihrem Unternehmen?

Mailcow verbindet E-Mail mit SOGo-Groupware. Wir prüfen Outlook-Grenzen, Kalender, Migration und Gesamtkosten vor dem Wechsel und vereinbaren den Managed Betrieb in Deutschland.

Das Problem

Vor einem Wechsel prüfen

Supportstatus, Verträge und benötigte Funktionen bestimmen den nächsten Schritt. Mailcow, ein unterstütztes Exchange-Ziel oder ein Teilwechsel sind getrennt zu bewerten.

EOL Okt 2025

Exchange 2016/2019 am Ende

Der reguläre Support für Exchange Server 2016 und 2019 endete am 14. Oktober 2025. ESU-Updates sind nur für berechtigte, eingeschriebene Kunden verfügbar. Mailcow oder ein unterstütztes Exchange-SE-Ziel werden anhand Ihrer Funktionen geprüft.

TCO statt Postfachgrenze

Kosten am gleichen Umfang messen

Vergleichen Sie aktuelle Verträge und gleiche Funktionen über denselben Zeitraum. Hosting, Betrieb, Backup, Archivierung, Connectoren und Migration zählen mit; quelloffene Software ist kein kostenfreier Maildienst.

Datenschutz der konkreten Umgebung

Serverstandort allein beantwortet die Datenschutzfrage nicht. Verträge, Anbieter, Support-Zugriff, Schlüsselverwaltung und Client-Cloud-Sync sind bei beiden Zielvarianten zu prüfen.

Bestehende Anbindungen erhalten

Inventarisieren Sie Fachanwendungen, Identitäten, Delegationen und Archive. Ein Mailwechsel ersetzt nicht automatisch MAPI-, EWS- oder Graph-Anbindungen. Kritische Microsoft-Funktionen können zunächst bestehen bleiben.

Die Lösung

Mailcow als E-Mail-Plattform

Mailcow bündelt Mailserver, Filter und SOGo-Groupware. Der passende Funktionsumfang und die Betriebsaufgaben werden vor der Umsetzung festgelegt.

Mailcow Tech-Stack

Postfix übernimmt den Mailtransport, Dovecot den Mailbox-Zugriff und SOGo Webmail, Kalender und Kontakte. Der Docker-basierte Stack benötigt Pflege und eine passend dimensionierte Infrastruktur.

Spam- & Virenschutz

Rspamd unterstützt die Spam-Prüfung, optionales ClamAV die Virenprüfung. Filterregeln und Quarantäne brauchen Betreuung. SPF, DKIM und DMARC helfen bei der Authentifizierung, garantieren aber keine Zustellung.

Outlook & Mobil

Klassisches Outlook unter Windows kann E-Mail per IMAP/SMTP nutzen. Kalender und Kontakte brauchen eine separat geprüfte Anbindung; ActiveSync für Outlook unter Windows ist nicht empfohlen. Mobile Apps und ihre Datenwege gehören in den Pilot.

Kalender & Kontakte

SOGo stellt Kalender und Kontakte über CalDAV/CardDAV und für geeignete mobile Clients über ActiveSync bereit. Freigaben und Einladungen müssen mit den eingesetzten Apps getestet werden; das ist keine native Exchange-Parität.

Managed Mailcow DE

Für den Managed Betrieb in Deutschland vereinbaren wir Updates, Monitoring, Backup, Restore-Prüfung, Servicezeiten und Eskalation. Umfang, Zuständigkeiten und Wiederherstellungsziele gehören ins Angebot.

Migration mit Prüfung und Abnahme

Mailbox-Inhalte, Kalender, Kontakte und Berechtigungen sind getrennte Arbeitspakete. Nach Pilot, Sicherung und Import-Prüfung geben Sie den Umfang frei. Cutover, Rollback und Aufbewahrung des Altbestands werden geplant.

Mailflow · Illustration

So arbeitet der Spam-Filter

Schematische Animation mit Beispielwerten, keine Live-Daten oder gemessene Filterquote. Filter prüfen Nachrichten; sie garantieren weder vollständige Erkennung noch Zustellung.

rspamd · clamav · Beispiel
Beispielwerte
Internet
Postfix
Rspamd
ClamAV
Posteingang
Junk

Wann Mailcow als Exchange-Alternative passt

Mailcow ist kein 1:1-Ersatz für Exchange. Der Wechsel passt, wenn E-Mail und die benötigten SOGo-Funktionen mit Ihren tatsächlichen Clients im Pilot bestehen. Bei unverzichtbaren Exchange-Funktionen bleiben diese zunächst bestehen: Teilmigration, Hybridbetrieb oder ein unterstütztes Microsoft-Ziel sind mögliche Ergebnisse der Prüfung.

Outlook-Version ist ein Entscheidungskriterium

Klassisches Outlook unter Windows kann E-Mail per IMAP/SMTP nutzen. Kalender und Kontakte brauchen eine geeignete CalDAV/CardDAV-Anbindung mit Connector. ActiveSync für Outlook unter Windows ist laut Mailcow nicht empfohlen; ab Outlook 2019 einschließlich Microsoft 365 und neuem Outlook ist diese Anbindung nicht funktional. Auch Autodiscover-Verhalten und manuelle Einrichtung sind versionsabhängig.

Ein weiteres Ausschlusskriterium: neues Outlook unterstützt CalDAV/CardDAV weder nativ noch über den Outlook CalDav Synchronizer. Wenn gemeinsame Kalender in genau diesem Client unverzichtbar sind, ist das kein direkt passender Migrationspfad.

Mailcow: klassisches und neues Outlook, Connector- und ActiveSync-GrenzenMailcow: Autodiscover nach Client-Version

Delegation, gemeinsame Postfächer und Fachanwendungen

Testen Sie Chefassistenz und Delegationen mit Einladungsantworten und privaten Terminen; gemeinsame Postfächer mit Senden-als, Gesendet-Ordner und Automapping; Räume, Serientermine und Public Folders mit den benötigten Rechten. Eine SOGo-Kalenderfreigabe ist nicht automatisch native Outlook-Stellvertretung. Öffentliche Dovecot-Ordner sind keine Zusage für identische Exchange-Public-Folder-Prozesse.

CRM/ERP, Scanner und Anwendungen mit EWS, MAPI oder Microsoft Graph sowie Archivierung, Aufbewahrung, Holds und eDiscovery brauchen ein eigenes Zielkonzept. Bestehende Microsoft-Dienste werden erst abgelöst, wenn die vereinbarten Abläufe abgenommen sind.

Microsoft: gemeinsame Postfächer, Gruppen und öffentliche OrdnerMicrosoft: Archivierung und Compliance nach FunktionsumfangMailcow: öffentliche IMAP-Ordner mit Dovecot

Versionen und Abnahme schriftlich festlegen: Mailcow-Release, Host-Betriebssystem, Docker/Compose, SOGo sowie Client- und Connector-Versionen werden vor der Umsetzung auf Unterstützung geprüft. Der Pilot umfasst reale Geräte, Einladungen, Freigaben und Fachanwendungen. Ein Connector für klassisches Outlook wird nicht als Unterstützung für neues Outlook ausgegeben.

Exchange 2016/2019: Der reguläre Support endete am 14. Oktober 2025. Zusätzliche ESU-Sicherheitsupdates sind an Berechtigung und unterstützte Builds gebunden; sie stellen den regulären Support nicht wieder her. Wenn Exchange beibehalten wird, prüfen Sie beispielsweise Exchange Server Subscription Edition anhand der Supportmatrix statt beim alten Build stehenzubleiben.

Migration: Mailbox-Inhalte sind nicht Kalender und Kontakte

IMAP-Sync kopiert E-Mails und Mailordner. Kalender und Kontakte werden separat geplant; Regeln, Delegationen, Gruppenrechte, Archive und Anwendungskonten werden dadurch nicht automatisch übertragen. Welche Daten und Eigenschaften im Ziel erhalten werden können, klären wir vor der Beauftragung.

  1. Inventar und Pilot: Postfächer, Datenvolumen, Aliase, Verteiler, Berechtigungen, Kalender, Serientermine, Kontakte, Archive und Fachanbindungen erfassen. Client-Versionen und kritische Arbeitsabläufe im Ziel testen.
  2. Sicherung und Import-Prüfung: Backup des vereinbarten Quell- und Zielumfangs mit Wiederherstellungstest. Mailbox-Sync und separate Groupware-Übernahme durchführen; Mailordner, Anhänge, Einladungen, Kontakte und vereinbarte Rechte mit Stichproben prüfen. Nicht übertragbare Eigenschaften dokumentieren.
  3. Abnahme und Cutover: Erst nach fachlicher Abnahme ein Wartungsfenster für finalen Delta-Sync, MX- und Client-Umstellung festlegen. DNS-Laufzeiten, vorübergehende Störungen und Erreichbarkeit während der Übergangsphase in den Ablauf aufnehmen.
  4. Rollback und Altbestand: Auslöser, Verantwortliche, Rückschaltung von DNS/Clients und Abgleich der während des Cutovers neu eingegangenen Nachrichten vorab planen. Der Altbestand und erforderliche Microsoft-Verträge bleiben bis zur Freigabe und geklärten Aufbewahrung erhalten; Löschungen erfolgen erst nach vereinbartem Verfahren.

Ein Backup ersetzt keine fachliche Abnahme und kein rechtskonformes Archiv. Aufbewahrung, Holds oder eDiscovery sind separate Anforderungen und müssen mit Ihren Verantwortlichen und der gewählten Archivlösung geklärt werden.

Mailcow: IMAP-Synchronisationsjobs und Prüfung des ImportsMailcow: Backup umfasst Daten und Konfiguration des StacksMailcow: Voraussetzungen und Ablauf einer Wiederherstellung

Kosten: Bedarfsklärung, Projekt und laufender Betrieb

Das kostenlose Erstgespräch dauert 15 Minuten und dient der Bedarfsklärung. Es ist kein fertiger TCO-Vergleich, vollständiger Migrationsplan oder Sparnachweis. Eine vertiefte Bestandsaufnahme, ein Pilot und ein Projektangebot werden danach separat vereinbart.

  • Einmaliges Projekt: Postfachzahl, Datenvolumen, Kalender und Kontakte, Berechtigungen, Fachanwendungen, Pilot, Migration, Schulung und Abnahme.
  • Laufender Betrieb: Hosting, Speicher und Wachstum, Updates, Monitoring, Spam-Abwehr, IP-Reputation, Backup-Aufbewahrung, Restore und Support mit definierten Servicezeiten.
  • Zusatzleistungen: Connector-Lizenzen oder -Betreuung, Archivierung, Relay, mobile Apps sowie weiterhin benötigte Microsoft-Lizenzen und Integrationen.
  • Vergleichsrahmen: gleiche Funktionen und denselben Zeitraum ansetzen; Parallelbetrieb, Kündigungsfristen, Einrichtung und Wiederherstellungsziele auf beiden Seiten einbeziehen.

Es gibt keine belastbare Grenze allein nach Mitarbeiterzahl und keine automatische Ersparnis. Bringen Sie aktuelle Lizenzverträge, Postfachgrößen, Client-Versionen und eine Liste der unverzichtbaren Abläufe mit. Microsoft-Listenpreise und Vertragskonditionen werden zum Angebotszeitpunkt für den konkreten Plan geprüft.

Microsoft: aktuelle Exchange-Online-Pläne und VertragskonditionenKostenloses Erstgespräch: 15 Minuten Bedarfsklärung

Wer betreibt den Mailserver nach dem Wechsel?

Mailcow braucht einen verantwortlichen Betreiber. Beim Self-Hosting liegt diese Aufgabe bei Ihnen; beim Managed Betrieb legen wir sie im Angebot fest. Servicezeiten, Wartungsfenster, Alarmierung, Eskalation, Backup-Aufbewahrung und Restore-Ziele werden vereinbart, nicht aus dem Produktnamen abgeleitet.

  • SMTP und DNS: Erreichbarer Port 25 für den Empfang, zulässiger ausgehender SMTP-Verkehr, passende A/AAAA- und MX-Einträge, PTR für genutzte IPs sowie SPF, DKIM und DMARC prüfen. Bei gesperrtem Direktversand ist ein Relay ein eigenes Architektur- und Kostenpaket.
  • Reputation und Störungen: IP-Reputation, Rückläufer, Warteschlangen, Blocklisten und Zustellung an relevante Empfänger testen und überwachen. DNS-Authentifizierung und Spam-Filter sind keine Zustellgarantie; Annahme und Posteingangsplatzierung hängen auch vom Empfänger ab.
  • Updates und Kapazität: Unterstützten Host, Mailcow-Release sowie Docker/Compose festlegen und Ressourcen anhand von Mailvolumen, Filtern und Parallelzugriff dimensionieren. Die dokumentierten Mindestanforderungen sind kein Nachweis für ausreichende Leistung Ihres Betriebs.
  • Backup und Restore: Maildaten, Konfiguration, Datenbank und erforderliches Schlüsselmaterial im Sicherungsumfang berücksichtigen. Wiederherstellung mit dokumentierten Zeiten testen; eine vorhandene Backup-Datei allein belegt kein funktionierendes Restore.

Die Mailcow-Dokumentation nennt Docker ab Version 24 und Compose ab Version 2. Die für den geplanten Mailcow-Release getesteten Betriebssysteme und Ressourcenanforderungen prüfen wir im Zielkonzept erneut; ein NAS oder nicht unterstützter Container-Host wird nicht als geeigneter Standardbetrieb vorausgesetzt.

Mailcow: getestete Systeme, Ressourcen und SMTP-PortsMailcow: DNS, PTR und Mail-AuthentifizierungMailcow: Docker- und Compose-Voraussetzungen

DSGVO: Datenwege und Verträge konkret prüfen

Ein deutscher Serverstandort ist kein pauschales DSGVO-Siegel. Auftragsverarbeitung und AVV, Hosting-Provider, Unterauftragnehmer, administrativer und Support-Zugriff, Schlüsselverwaltung, Lösch- und Aufbewahrungsfristen sowie mögliche Drittlandtransfers sind für die konkrete Umgebung zu bewerten. Ein Zugriff durch Behörden lässt sich nicht allein durch Produktname oder Standort ausschließen.

Der Client kann den Datenweg ändern: neues Outlook unter Windows und Outlook mobile können bei der Synchronisierung externer Konten Mailkopien in der Microsoft-Cloud anlegen. Prüfen Sie App, Kontotyp und Cloud-Sync; wenn diese Verarbeitung nicht gewollt ist, braucht es einen geeigneten anderen Client. Selbst gehostete Postfächer allein beantworten diese Frage nicht.

Microsoft: Kontosynchronisierung und Kopien in der Microsoft-Cloud

Microsoft 365 ist nicht pauschal unzulässig. Der HBDI beschreibt seit November 2025 Bedingungen für eine datenschutzkonforme Nutzung in Hessen; seine Untersuchung war keine technische Prüfung einzelner Dienste. Das ist keine automatische Freigabe Ihrer konkreten Umgebung.

HBDI: Voraussetzungen und Grenzen der Microsoft-365-Bewertung

HUNARI dokumentiert das technische Zielkonzept und den vereinbarten Betrieb. Ihre Datenschutzverantwortlichen bewerten Verarbeitung und Verträge; wir leisten keine Rechtsberatung. Primärdokumentation geprüft am .

Direktvergleich

Mailcow vs. Exchange Online

Vergleichen Sie die benötigten Funktionen und denselben Leistungsumfang. Die Tabelle zeigt Prüfpunkte statt pauschaler Gewinner.

Kriterium
Managed Mailcow
Exchange Online
Datenstandort
Deutschland nach Hosting-Vereinbarung; Clients separat prüfen
Datenregion, Vertrag und Client-Datenwege prüfen
Datenschutz
AVV, Provider, Support-Zugriff und Drittlandtransfers prüfen
Vertrag, Konfiguration und Verarbeitung konkret bewerten
Gesamtkosten
Projekt, Hosting, Betrieb, Backup und Connectoren
Aktuelle Lizenzen, Support, Archive und Zusatzdienste
Outlook-Kompatibilität
IMAP/SMTP; Groupware separat, Funktionsprüfung nötig
Native Exchange-Anbindung; Client und Plan beachten
ActiveSync / Mobil
SOGo ActiveSync oder CalDAV/CardDAV nach App-Pilot
Client-Protokoll und Cloud-Sync prüfen
Open Source
Quelloffener Stack; Wartung und Export bleiben Aufgaben
Proprietärer Dienst; unterstützte Exportwege prüfen
So läuft die Migration

Von Exchange zu Mailcow

01 // Bestandsaufnahme

Analyse

Wir erfassen Postfächer, Datenvolumen, Verteiler, Freigaben und Sonderfälle. Daraus entsteht ein klarer Migrationsplan inklusive Risiko- und Aufwandsbewertung.

02 // Aufbau parallel

DNS & Setup

Mailcow wird parallel auf vereinbarter Infrastruktur in Deutschland vorbereitet, gehärtet und mit SPF, DKIM und DMARC eingerichtet. Die produktive MX-/Mailrouting- und Clientumstellung erfolgt erst im vereinbarten Cutover.

03 // Datenübernahme

Getrennte Datenprüfung

Mailbox-Inhalte werden synchronisiert. Kalender, Kontakte, Regeln und Berechtigungen werden separat geprüft. Stichproben und Wiederherstellungstest gehören vor die fachliche Abnahme.

04 // Umstellung

Cutover & Outlook

Erst nach Abnahme erfolgt die DNS- und Client-Umstellung im vereinbarten Wartungsfenster. Rollback, Monitoring und Aufbewahrung des Altbestands sind vorab festgelegt.

Expertenwissen

Mailcow als Exchange-Alternative für den deutschen Mittelstand

Eine Exchange-Alternative mit Mailcow passt zu Unternehmen, die E-Mail und Standard-Groupware auf selbst gewählter Infrastruktur betreiben möchten und deren konkrete Clients und Abläufe im Pilot funktionieren. Öffentliche Ordner, Stellvertretung, Fachanbindungen und Archivierung erfordern eigene Prüfungen. Ein Teilwechsel oder Hybridbetrieb kann sinnvoller sein als eine vollständige Ablösung.

Ein E-Mail-Projekt ersetzt keine Office- oder Datei-Plattform. Für den weiteren Arbeitsplatz prüfen wir Nextcloud als Microsoft-365-Alternative separat. Der Betrieb einer souveränen Cloud in Deutschland und die digitale Souveränität für KMU werden mit Datenstandort, Zuständigkeiten und späteren Exportwegen geplant.

Häufige Fragen zur Exchange-Migration mit Mailcow

Ist Mailcow wirklich eine vollwertige Exchange-Alternative für Unternehmen mit Outlook-Nutzern?

Mailcow ist kein 1:1-Ersatz für Exchange. E-Mail ist über IMAP/SMTP nutzbar; SOGo ergänzt Kalender und Kontakte. Klassisches Outlook unter Windows benötigt dafür eine separat geprüfte CalDAV/CardDAV-Anbindung. Mailcow empfiehlt ActiveSync für Outlook unter Windows nicht; ab Outlook 2019 einschließlich Microsoft 365 und neuem Outlook ist diese Anbindung nicht funktional. Public Folders, Delegationen, Archivierung und Fachanwendungen gehören in einen Pilot. Bei kritischen Lücken können Exchange oder einzelne Microsoft-Dienste bestehen bleiben.

Wie läuft eine Migration von Exchange 2016 oder 2019 zu Mailcow ab, und wie lange dauert sie?

Nach Bestandsaufnahme und Client-Pilot richten wir die Zielumgebung parallel ein. IMAP überträgt Mailbox-Inhalte, nicht automatisch Kalender, Kontakte, Regeln oder Berechtigungen; deren Übernahme wird separat geprüft. Backup und Wiederherstellungstest, Stichproben und Abnahme gehen dem Cutover im Wartungsfenster voraus. Rollback und Aufbewahrung des Altbestands werden vereinbart. Dauer und Unterbrechungen hängen von Datenvolumen, Schnittstellen und Prüfergebnissen ab; einen festen Zeitraum nennen wir erst nach der Bestandsaufnahme.

Was kostet Mailcow im Vergleich zu Microsoft 365 Exchange Online pro Nutzer im Monat?

Es gibt keinen universellen günstigeren Postfachpreis. Verglichen werden dieselben Funktionen, Speichermengen und Vertragszeiträume: aktuelle Microsoft-Lizenzen einerseits und Hosting, Betrieb, Backup, Restore, Support, Archivierung sowie mögliche Connector-Kosten andererseits. Migration, Schulung und Parallelbetrieb zählen zum TCO. Die kostenlose Bedarfsklärung dauert 15 Minuten; vertiefte Analyse und Projektangebot werden separat vereinbart.

Ist Mailcow DSGVO-konform, und warum ist das bei Microsoft 365 problematisch?

Der Produktname und ein deutscher Serverstandort garantieren keine DSGVO-Konformität. AVV, Unterauftragnehmer, administrativer und Support-Zugriff, Schlüsselverwaltung, Aufbewahrung und mögliche Drittlandtransfers sind für die konkrete Umgebung zu prüfen. Auch Clients können Mailkopien in eine Cloud übertragen. Microsoft 365 ist nicht pauschal unzulässig; der HBDI beschreibt Bedingungen für eine datenschutzkonforme Nutzung. HUNARI plant die technische Umsetzung und leistet keine Rechtsberatung; Ihre Datenschutzverantwortlichen bewerten den Einsatz.

Was ist der Unterschied zwischen selbst gehostetem Mailcow und einem Managed-Mailcow-Dienst?

Beim Self-Hosting verantworten Sie Updates, Spam-Abwehr, DNS, IP-Reputation, Backups, Restore und Störungen selbst. Für einen Managed-Dienst werden diese Aufgaben, Servicezeiten, Eskalation und Wiederherstellungsziele im Angebot festgelegt. Auch ein Managed-Server braucht geeignete Infrastruktur, Port 25 und laufende Reputation-Prüfung; SPF, DKIM und DMARC sind keine Zustellgarantie. Entscheidend ist ein benannter Betreiber mit überprüfbarem Backup- und Restore-Konzept.

Funktionieren Outlook, mobile Geräte und Kalenderfreigaben mit Mailcow wie mit Exchange?

Nicht automatisch. Klassisches Outlook unter Windows kann E-Mail per IMAP/SMTP nutzen; Kalender und Kontakte benötigen einen geeigneten CalDAV/CardDAV-Connector und Praxistests. Neues Outlook unterstützt CalDAV/CardDAV weder nativ noch über den klassischen Outlook-Connector. Mobile Clients können je nach App CalDAV/CardDAV oder SOGo ActiveSync nutzen, sind aber ebenfalls zu testen. Neues Outlook und Outlook mobile können bei externen Konten Mailkopien in der Microsoft-Cloud anlegen; App und Kontotyp sind zu prüfen. Freigaben, Einladungen, Serientermine und Delegationen prüfen wir mit Ihren tatsächlichen Versionen und Geräten vor der Umstellung.

Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich der Wechsel zu Mailcow gegenüber Exchange Online?

Eine belastbare Grenze lässt sich nicht aus der Mitarbeiterzahl ableiten. Funktionsbedarf, Datenvolumen, Betreiberkompetenz, Support, Archivierung, Migration und weiter benötigte Microsoft-Lizenzen bestimmen den Vergleich. Im kostenlosen Erstgespräch von 15 Minuten geht es um Bedarfsklärung und den nächsten Prüfschritt, nicht um einen fertigen TCO oder Sparnachweis. Ein Wechsel, eine Teilmigration, Hybridbetrieb oder das Beibehalten von Exchange können passende Ergebnisse der anschließenden Analyse sein.

Passt Mailcow
zu Ihren Abläufen?

Beginnen wir mit Ihrem Bedarf und den kritischen Funktionen. Bestandsaufnahme, Client-Pilot und Projektumfang können wir danach separat vereinbaren.

  • Kostenloses Erstgespräch: Bedarfsklärung (15 Min.)
  • Outlook- und Funktionspilot vor der Entscheidung
  • Migration mit Abnahme und Rollback
  • Managed Betrieb nach vereinbartem Umfang

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